Bald kam ein neues Projekt, das Vereinsheim – das Sportlerheim.

Im Südkurier waren innerhalb kurzer Zeit mehrere Inserate „Baracke in Gundholzen zu verkaufen“. Die Vorstandschaft besichtigte diese Baracke, sie gehörte dem Verleger Fritz Friedrich. Natürlich wollter er eineige tausend Mark dafür. Die Baracke musste vom Landratsamt aus abgerissen werden, der Verein konnte warten. Nach einiger Zeit besuchte der Vorstand Herrn Friedrich wieder, er senkte den Preis wesentlich, aber für den Verein immer noch zu viel. Schließlich sagte der Besitzer: „Ja, was wollt ihr eigentlich bezahlen?“ Die Antwort: „Wissen sie, wir sind ein junger, armer Verein ohne Geld. Schenken sie uns die Baracke, als Gegenleistung bauen wir sie ab, und sie gehen als Förderer und Freund in die Analen des TuS Iznang ein. Somit bekam der Verein sein Dach über den Kopf. Der Abbau war schnell geschafft, aber der Aufbau ließ auf sich warten. Manchmal hieß es:“ Beim nächsten Sportlerhock zünden wir die ganze Baracke an.“ Aber wieder gab es Idealisten, die den Aufbau in die Hände nahmen und ausführten.

Das alte Vereinsheim erbaut 1971